Struma: Ursachen, Symptome Behandlung und Empfehlungen

17 Juni 2019   |    29 Juni 2019   |   Kategori: Publikationen Mitglieder
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Die Struma (Kropf) entsteht durch extreme Anschwellung der Schilddrüse und demzufolge durch Bildung eines Knollens im Halsvorderbereich. Beim Schlucken des Patienten bewegt sich dieser Knollen von unten nach oben und löst ernste Beunruhigung aus. Die Struma gehört üblich zu den Krankheiten, die keine Schmerzen und ebenso keine auffälligen Erscheinungen mit sich bringen. Manchmal aber können von Zeit zu Zeit zu Erscheinungen wie Husten, Überlastung beim Atmen oder auch Knollen im Hals aufteten. Die Struma kann ebenso durch andere Ursachen hervorgerufen werden, als durch Ausdehnung der Schilddrüse. Besonders die an Jodmangel leidenden Menschen stehen unter großem Risiko. Die Struma ist eine behandelbare Krankheit.

Während der Behandlung können unterschiedlichen Methoden eingesetzt werden, wie z.B. die Medikation, die Herausnahme der Schilddrüse oder eine radioaktive Jodeinnahme. Zugleich kann die Struma durch naturgetreue Methoden wie die Einnahme von Nahrungsmitteln mit reichen Seleniumgehalt, Beschränkung des Alkohols, Koffeingetränken u.ä., Heilung finden.

Was ist Struma (Kropf)?

Die Struma (Kropf) ist eine flügelförmige Drüse, die sich in Ihrem Hals unter dem Kehlkopf befindet. Sie sekretiert einschließlich dem Metabolismus, die Hormone, die bei der Regelung der körperlichen Funktionen Hilfe leisten. Ferner regelt sie die Herzschlaggeschwindigkeit, den Atem-, Verdauungs- und Geisteszustand. Das abnormale Wachsen der Thyreose bezeichnet man als Struma. Die Struma kann sich beliebig bei allen Menschen entwickeln, jedoch wurde festgestellt, dass sie bei Frauen verbreiteter ist.

Die Struma kann sich ohne Bedarf einer Behandlung spontan selber heilen. Sie kann aber auch auf eine ernste Drüsenkrankheit hinweisen, die einem medizinischen Eingriff bedarf. Manchmal beeinflusst diese Beschwerde die Funktionen der Drüse und kann dem Patienten das Leben schwer machen. Obwohl die Struma üblich eine schmerzlose Krankheit ist, kann sie manchmal auch Husten, Schluckschwierigkeiten und Beschwerden beim Atmen einleiten.

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Der weltweit geläufigstee Grund für die Struma ist der Jodmangel. Jedoch wird die Struma in Regionen, in denen geläufig Jodsalz gebraucht wird, nicht durch Jodmangel hervorgerufen, sondern mehr durch sehr niedriger- oder zu hoher Produktionsfähigkeit der Schilddrüsenhormone oder den Klumpen, die sich innerhalb der Schilddrüse entwickelt haben.

Symptome der Struma

  • Das meistverbreitete Symptom ist die Schwellung im vorderen Halsbereich.
  • Mühe beim Atmen und Schlucken
  • Heiserkeit und Raustimmigkeit
  • Husten
  • Drehschwindel beim Heben des Arms über den Kopf
  • Knollengefühl im Hals

Jedoch darf nicht übersehen werden, dass die Struma nicht immer ein Symptom vorlegt.

Ursachen von Struma

Jodmangel

Die Hauptursache für die Struma ist der Jodmangel des Körpers. Damit die Schilddrüse Hormone produzieren kann, muss der Körper eine ausreichende Jodmenge einnehmen. In Fällen eines Jodmangels dagegen arbeitet die Drüse zusätzlich und wächst über ihre Normalgröße hinaus. Der Jodmangel kommt zumeist bei denjenigen vor, die eine Ansiedlung fern vom Meer haben, in Ländern, die keinen Zusammenhang mit dem Meer haben und in Entwicklungsländern vor.

Basedow- Krankheit (Toxische Struma)

Die Basedow-Krankheit, auch giftige Struma genannt, entsteht zur Folge der Schilddrüsenüberfunktion. Sie entwickelt sich im Abschluss der extremen Hormonproduktion des Schilddrüsenhormons.

Während der Basedow-Krankheit, die als eine autoimmune Krankheit gilt, greifen die Antikoren, erzeugt vom Immunsystem, die Speicheldrüse an. Im Anschluss auf diesen Angriff erfolgt eine überschüssige Thyroxin-Produktion und die Schilddrüse schwellt an. Die zumeist auftretenden Symptome sind die Ausbreitung der Augen und Erhöhung des Schilddrüsenhormonspiegels im Blut.

Hashimoto-Erkrankung

Die Hashimoto-Erkrankung, bei der zur Folge der Entzündung der Schilddrüse diese nicht mehr ausreichende Drüsenhormon erzeugen kann, ist eine weitere Ursache die Struma. In diesem Fall regt das niedrigstehende Drüsenhormon die Pituitaria an und die Pituitaria fängt an, überschüssige Menge an THS (drüsenerregendes Hormon) zu produzieren.

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Als Ergebnis schwellt sich die Drüse an. Die zumeist auftretenden Symptome dafür sind Gewichtszunahme, Trockenheit der Haut, Schwächegefühl, Frieren, Krämpfe, Tonwechsel und Verstopfung.

Schildrüsenknollen

Fest- und Weichzysten (Klumpen) können die Anschwellung der Schilddrüse einleiten. Diese Klumpen haben im Allgemeinen keine Verbindung mit dem Krebs und sind aus gesundheitlicher Hinsicht nicht schädlich. Trotzdem sollte bei Feststellung dieser Klumpen eine gründliche Untersuchung und Forschung durchgeführt werden.

Bei der Multiklumpen-Struma sind feste und flüssigkeitsgefüllte Zysten an beiden Seiten der Drüse ersichtlich. Nur bei der Bildung des Drüsenklumpen befinden sich die Zysten auf einer Seite der Schilddrüse.

Schilddrüsenkrebs

Schilddrüsenkrebs kann durch Beeinflussen des Drüsenhormons die Schilddrüse zum Schwellen bringen. Jedoch ist der Schilddrüsenkrebs keine verbreitete Ursache. Bei der Erstellung eines Schilddrüsenkrebses wird die Schilddrüsenklumpen-Biopsie eingesetzt.

Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft kann ebenso die Schwellung der Schilddrüse einleiten.

Entzündung

In einem Entzündungszustand (Inflammation) treten Schmerzen und Schwellungen in der Schilddrüse auf. In solch einem Fall kann es zum niedrigen Ausscheiden des Hormons kommen.

Risikofaktoren bei Struma

  • Jodmangel: Diejenigen, die keine ausreichende Jodmenge einnehmen, die Schwierigkeiten haben, Jod zu verschaffen sowie die, die in kontinentalen Gebieten fern vom Meer leben, stehen unter ernstem Risiko.
  • Geschlecht: Im Gegensatz zu den Männern sind Frauen den Schilddrüsenproblemen viel mehr geneigt.
  • Alter: Obwohl sich die Struma auch bei Kindern zeigen kann, liegt die Rate bei Erwachsenen über dem 40. Lebensjahr viel höher.
  • Manche Medikamente: Besonders einige Herzmedikamente sowie Medikamente gegen psychische Krankheiten können die Entwicklung der Struma beschleunigen. Ebenso diejenigen, die eine radioaktive Behandlung im Brustbereich in Anspruch nehmen müssen, stehen unter Strumarisiko.
  • Medizinische Geschichte des Patienten: Familiäre Neigung steigert das Risiko der Krankheit. Diejenigen, die eine solche Krankheitsgeschichte in der Familie haben, können der Krankheit leichter unterliegen.
  • Wechseljahre und Schwangerschaft: Auch wenn es nicht entscheidend bewiesen werden kann, wird in der Welt der Wissenschaft die Anerkennung erlangt, dass ein Zusammenhang zwischen den Wechseljahren, der Schwangerschaft und Struma besteht.

Arten der Struma

Kolloide Struma (Endemisch)

Diese Art von Struma, die durch Jodmangel verursacht wird, tritt zur Folge dessen auf, dass der Körper das für die Produktion des Schilddrüsenhormons benötigte Jod nicht ausreichend einnehmen kann. Diese Patienten leben in den Gebieten und Ländern, wo man üblich unter Jodmangel leidet.

Ungiftige Struma (Sporadisch)

Diese Art, die im türkischen wortwörtlich als “ungiftige Struma” gilt, wird üblich durch Medikamente mit Lithiumgehalt veranlasst. Bei dieser Krankheit besteht bei der Hormonproduktion der Schilddrüse kein Problem.

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Medikamente mit Lithiumgehalt, die bei der Behandlung von psychischen Beschwerden, wie z.B. bipolare Störung u.ä. eingesetzt werden, leiten die ungiftige Struma ein. In manchen Fällen, bei denen Ursache nicht bekannt ist, können sie ebenfalls die “ungiftige Struma” einleiten.

Giftige- oder multiklumpenartige Struma

Bei diesem Struma-Klumpen können jeweils ein oder mehrere Drüsenklumpen entstehen. In solch einem Fall können die Drüsenklumpen, d.h. die Knollen und Massen, die sich innerhalb der Schilddrüse befinden, überschüssiges Schilddrüsenhormon erzeugen und die Entwicklung der Schilddrüsenüberfunktion unterstützen.

Interne-, externe- und giftige Struma

Während diese Klumpen (Massen), die im Halsbereich mit bloßen Augen bemerkt werden können, als externe Struma bezeichnet werden, werden die Massen dagegen, die nach innen in den Brusthohlraum einwachsen, interne Struma genannt. Ferner wird der Zustand, ob die Struma fortgeschritten ist, d.h. um auszudrücken, dass die Schilddrüse eine überschüssige Produktion an Hormonen leistet, “giftige Struma” genannt.

Diagnose von Struma

Bei der Erstellung einer Diagnose auf Struma wird  Ihr Arzt Sie vorerst untersuchen und die Schwellung in Ihrem Hals überprüfen. Anschließend werden folgende Tests durchgeführt:

  • Bluttest: Mit dem Bluttest wird versucht, die Gründe für die Zunahme im Hormonspiegel und der Antikörperproduktion herauszufinden.
  • Schilddrüsenabtastung: Bei der Feststellung des Struma-Zustands sowie dessen Ausmaß kann Ihr Arzt Sie einer Drüsenabtastung unterstellen.
  • Ultraschall: Mit Hilfe des Ultraschalls wird die Größe der Struma festgestellt sowie überprüft, ob ein Knollen vorliegt.
  • Biopsie: Durch Biopsie werden kleine Proben aus Ihrem Drüsengewebe entnommen und diese zum Untersuchungszweck ins Labor geschickt.

Behandlung der Struma

Heutzutage ist die Struma eine Krankheit, die mit Erfolg behandelt werden kann. Ihr Arzt kann je nach Stand, Ausmaß und Symptomen Ihrer Krankheit unterschiedliche Behandlungsmethoden vorschlagen. Bei der  Behandlung der Struma wird üblich einer der unten aufgeführten Methoden vorgezogen:

Kontrolle

Falls die Struma klein ist und keine Probleme verursacht sowie falls Ihre Speicheldrüse eine normale Funktion hat, kann Ihr Arzt es vorziehen, erst abzuwarten.

Medikamente für Kropf

Besonders in Fällen, in denen eine Hyperthyreose auftritt, werden Medikamente verschrieben, um die Struma zu schwächen. Hierbei wird mehr Gebrauch von Medikamenten mit Levotyroxingehalt (Levoxyl, Tyrosin, Synthroid) gemacht.

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Falls es sich um eine Entzündung in der Schilddrüse handelt, können Aspirin und Nebennierenrindenhormon als Entzündungshemmer benutzt werden.

Struma-Chirurgie

Falls Sie unter einer großen Struma leiden, die Ihnen Schwierigkeiten beim Atmen und Schlucken bereitet, oder an einer nodulärer Struma leiden, die zur Hyperthyreose führt, kann die Herausnahme der gesamten Struma oder einem Teil davon durch eine OP (Total- oder partielle Thyrektomie) gute Ergebnisse gewähren.

Chirurgie ist eine zusätzliche Behandlungsweise des Drüsenkrebses. Nach der Chirurgie kann im Zusammenhang mit der Drüsenmenge der Bedarf zur Einnahme von Levotiroksin entstehen.

Behandlung mit radioaktivem Jod (RAI)

Bei Patienten mit toxschen Multiknollen kann es dem radioaktiven Jod bedürfen. In solchen Fällen wird dem Patienten RAI gegeben. Dieses Medikament, das oral eingenommen werden kann, wird auf dem Blutweg übertragen und das beschädigte Drüsengewebe behandelt. Letztendlich verkleinert sich hier die Drüse.

Kräuterbehandlung von struma

Da die folgenden Pflanzenheilmittel zu Nebenwirkungen bei einigen Patienten führen können, sollte man unbedingt einen ärztlichen Rat einholen, bevor man Heilpflanzenbehandlungsmethoden in Anspruch nimmt. Andernfalls können Sie ernsten Gesundheitsproblemen ausgesetzt werden.

Goitrogene Lebensmittel

Goitrogene Lebensmittel sind Nahrungsmittel, die die Jodabsorption im Körper reduzieren und zur Folge zur Ausdehnung der Schilddrüse führen können.  Rosenkohl, Kohl, Brokkoli, Sojaerzeugnisse, Blumenkohl, Radieschen, Rübenkohl, Spinat, Senf, Pfirsich, Erdbeere und Birne gehören zu den goatrogenischen Nahrungsmitteln.

Falls Sie unter einer Struma leiden, sollten Sie diese Nahrungsmittel begrenzt verzehren und zusätzlich darauf achten, dass dies mit der Einnahme der Medikamente gegen Struma erfolgt.

Wasserkresse

Die Wasserkresse, die der Kreuzblütler-Familie angehört, kann zur Behandlung der Struma vorgezogen werden. Die Wasserkresse, als eine ausgezeichnete Jodquelle, solange feinreiben, bis es zu einem Brei wird.

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Anschließend diesen Brei auf die Schwellung im Unterhalsbereich drücken und 20 Minuten warten. Sie können diese Wasserkresse über 10 Tage im Halsbereich anwenden und deren wunderbare Wirkung nutzen.

Knoblauch

Der Knoblauch, den Sie während der Behandlung der Struma anwenden können, lindert die Schwellung am Hals und hilft dabei, dass die Drüsenhormone viel gesünder absorbiert werden. Um den optimalen Profit vom Knoblauch zu gewährleisten, wird empfohlen, 3-4 Knoblauchzehen täglich zu kauen. Sie können den Knoblauch auch in Ihre Speisen zufügen und somit von der Heilungskraft Nutzen ziehen.

Löwenzahn

Der Löwenzahn als eine krautartige Pflanze, dessen Blätter auch als Salat verzehrt werden können, ist ziemlich wirksam bei der Beseitigung der Struma. Vorerst 2/3 Löwenzahlblätter nehmen und eine Seite davon mit Butter einschmieren.

Anschließend den Löwenzahn mit der Butter aufwärmen. Diese zubereitete Mischung mit Hilfe einem Tuchstreifen für 1 Stunde am Hals behalten. Nach ca. 2 Wochen den Vorgang 1- bis 2-mal täglich wiederholen und weiterführen.

Grüntee

Die tägliche Einnahme des Grüntees in 2 bis 3 Gläsern kann eine behandelnde Wirkung aus Ihrer Struma gewähren. Der Grüntee mit einem ausgezeichneten Antioxidationsgehalt, enthält ein natürliches Fluorid, das für die gesündere Funktion der Drüse sorgt. Bei der Zubereitung des Grüntees 1 Teelöffel Grünteeblätter in eine Tasse gekochtem Wasser tun und brühen lassen. Nach 5 bis 10 Minuten können Sie Ihren Tee trinken.

Empfehlungen für Struma-Patienten

  • Da Jodmangel zu den wesentlichen Gründen der Struma gilt, sollten Sie ein Ernährungsprogramm mit ausreichendem Jodgehalt vorziehen. Um Ihren Jodmangel zu beheben, sollten Sie Jodsalz, Eier, Krabben, Kuhmilch, Kohl, Meeresfrüchte, Schellfisch oder Naturjoghurt in ausreichender Menge verzehren. Ferner können Sie eine Algenart, die an den Ozeanküsten wachsen, auch “Kelp” genannt, verzehren und Ihren Jodmangel beheben. Das Kelp, dass auch reich an Kalzium, Magnesium, Eisen und Kalzium ist, kann der überschüssigen Funktion der Struma ausräumen.

Da extremer Jodverbrauch ebenso zur Struma führen kann, sollten Sie unbedingt ärztlichen Rat einholen!

  • Die Ursache der Verschlechterung Ihrer Dysthyreose kann der Mangel an Selenium sein. Aus diesem Grund sollten Sie Krustentiere, Zwiebel, weißen Thunfisch, Hafer, Fleisch, Geflügel, Sonnenblumenkern, Gerste, Naturreis u.ä. mit reichem Seleniumgehalt reichlich verzehren und der Heilung Ihrer Struma beitragen.
  • Die goatrogenischen Nahrungsmittel wie Spinat, Erdbeeren, Brokkoli, Süßkartoffeln, Sojabohne, Blumenkohl, Rübenkohl, Kohl u.ä., möglichst beschränken.
  • Verarbeitete Nahrungsmittel, Alkohol, Sojaprodukte, Kaffee und Soda vermeiden
  • Regelmäßiges Körpertraining machen
  • Vitamin B-Komplexe unter ärztlicher Kontrolle anwenden.
  • Kokosöl in Speisen benutzen
  • 1 Mal am Tag ein Glas Bier trinken
  • Filterwasser anstelle vom Leitungswasser benutzen.
  • Massagentherapien, wie Reflexologie und Akupunktur in Anspruch nehmen.
  • Von Mahlzeiten mit massivem Kaloriengehalt fernbleiben und möglichst viel leichtes Essen verzehren.

Referenzen: 1- Simple goiter, 2- Goitre, 3- Thyroid disease

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